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Was hilft gegen Verstopfung? Finde dein natürliches Abführmittel

Völlegefühl, Blähungen, Bauchschmerzen und große Schwierigkeiten, auf die Toilette zu gehen. Wenn dir diese Symptome bekannt vorkommen, dann geht es dir wie vielen anderen Menschen auch. Zwischen 30 und 60% aller Deutschen leiden zumindest zeitweise in ihrem Leben an Verstopfung. Insbesondere bei alten Menschen tritt Verstopfung häufig auf. Auch wenn wir mittlerweile offener mit diesen Problemen umgehen, haben es Obstipation (Verstopfung) und andere Verdauungsprobleme noch nicht ganz aus der Tabu-Zone geschafft, obwohl sie sprichwörtlich vielen Menschen schwer im Magen liegen.

Das Gute? Wir haben heute einige Tipps für dich: Es gibt reichlich bewährte Hausmittel für diese Verdauungsstörung und auch ein paar natürliche Abführmittel, die gut wirken. Wir verschaffen dir Hilfe für deine Verdauung und klären die wichtigsten Fragen:

  • Was hilft gegen Verstopfung?
  • Mit welchem Abführmittel kannst du dir schnell und natürlich Erleichterung verschaffen?
  • Wann sollte ich lieber einen Arzt aufsuchen?
  • Warum kann ich nicht abführen?
  • Woher kommt die Verstopfung?
  • Was wirkt, um Verstopfung zu vermeiden?

Was tun bei Verstopfung? Natürliche Abführmittel, die wirken

Wenn du gerade unter akuter Verstopfung leidest, willst du diese sicher so schnell wie möglich loswerden. Daher kommen wir direkt zum Wesentlichen und stellen dir ein paar natürliche Abführmittel und Hausmittel vor, die so gut wirken, dass es dir schnell besser gehen sollte.

Doch Achtung: Sollten zum Völlegefühl und den Bauchschmerzen auch Übelkeit, Erbrechen und Fieber kommen, suche bitte umgehend einen Arzt auf. Dies könnte ein Darmverschluss sein, der lebensgefährlich ist. Vom Einsatz von Abführmitteln solltest du hier vorerst absehen, da sie unerwünschte Nebenwirkungen haben können.

Die gesunde Heilpflanze aus Indien

Die Natur ist ein Quell natürlicher Mittel, um diverse Leiden zu lindern. Cassia Fistula ist zum Beispiel eine Heilpflanze aus Indien und wird gerade in der Rohkost gerne als heilsames Mittel bei Verdauungsproblemen verwendet. In den langen Schoten der Pflanze findest du kleine Plättchen, die von schwarzem Fruchtfleisch umschlossen sind und die Samen der Pflanze voneinander trennen. Das Fruchtfleisch schmeckt leicht nach Lakritze und hat schon nach wenigen Plättchen eine starke abführende Wirkung. Dies kommt von sogenannten Sennosiden, die natürlich in der Cassia enthalten sind. Es findet also auf seine Weise Anwendung als natürliches Laxativ. Die Samen hingegen wirken nicht, sind nicht bekömmlich und du solltest sie nicht mitessen. Viele Rohköstler nehmen Cassia auch regelmäßig zu sich, damit die Verdauung auf Dauer stets auf Trab bleibt. Mit der Cassia kannst du auch ideal entgiftende Fastenkuren begleiten.  In unserem Shop kannst du dieses natürliche Abführmittel bereits geschält in 200 g Schälchen kaufen. In unserem Blog findest du weitere Informationen zur Cassia.

Tipps zur Anwendung:

  • Lutsche das Fruchtfleisch von den Plättchen ab und spucke dieses danach aus.
  • Taste dich langsam an die Cassia heran: Drei bis fünf Plättchen wirken oft bereits und reichen anfangs völlig.
  • Du kannst die Cassia auch über Nacht in Wasser einlegen und den Auszug am nächsten Tag trinken.

Getrocknete Früchte und Datteln gegen Verstopfung

Du hast bestimmt schon von Pflaumen als natürliches Abführmittel gehört. Diese Eigenschaft kommt vor allem von den enthaltenen Ballaststoffen, hauptsächlich von Pektin und Zellulose. Die Ballaststoffe quellen im Darm auf und regen so den Darm zu mehr Aktivität an. Auch andere getrocknete Früchte enthalten diese Stoffe. So eignen sich getrocknete Feigen ebenfalls ideal, um die Verdauung anzuregen. Auch mit Datteln kannst du diesen Effekt erzielen. Mache deinen nächsten Smoothie einfach etwas süßer und wirf ein paar Datteln mehr hinein. Eigentlich ist sogar fast sämtliches getrocknete Obst als natürliches Abführmittel geeignet. Durch das fehlende Wasser ist der Ballaststoffanteil deutlich höher als bei frischen Früchten. Für mehr Ballaststoffe hilft auch ein Löffel Flohsamen. Diese sind unglaublich reich an Ballaststoffen, allerdings etwas schwieriger in die Ernährung einzubinden.

Unser Tipp:

  • Achte bei getrocknetem Obst auf Rohkostqualität: Hier sind noch alle gesunden Nährstoffe enthalten.
  • Trinke reichlich Wasser, damit die natürlichen Inhaltsstoffe im Darm gut aufquellen können.
  • Wenn du nicht so gerne süß ist, dann hilft auch oft fermentiertes Gemüse wie Sauerkraut.

Wärme und Massagen für den Bauch zum Abführen

Eine Wärmflasche mit heißem Wasser solltest du bei Verstopfung stets parat haben. Wärme hat die Wirkung, die Muskeln zu entspannen und das kann auch dem Darm helfen. Auch Massagen können Verspannungen im Bauch lösen und die Verdauung anregen. Wenn es um Kinder geht, sollte diese Maßnahme die erste Wahl sein, da jedes Kind auf eine andere Art auf Abführmittel reagiert.

Lege dich in einem ruhigen Moment also auf den Rücken und lege dir eine (nicht zu heiße) Wärmflasche auf den Bauch. Fange nach ein paar Minuten an, deinen Bauch zu massieren. Streiche dafür mit der gesamten Handfläche im Uhrzeigersinn um deinen Bauchnabel herum. Drücke nicht zu fest, wir wollen dem Darm ja helfen und ihn nicht noch mehr belasten. Der leichte Druck sollte die Verdauung anregen und dir beim Abführen helfen. Du kannst beim Massieren auch ein pflanzliches Öl verwenden, das du mit ätherischem Öl von Zitrusfrüchten versetzt. In der Aromatherapie werden gerade Zitrone, Orange und Mandarine oft bei Verdauungsproblemen verwendet. Jedes Öl wirkt dabei etwas anders. Probiere es am besten selbst aus und finde das Öl, das bei dir die stärkste abführende Wirkung hat.

Ursachen und Hausmittel gegen Verstopfung:  Obstipation vorbeugen

Die häufigste Ursache für Obstipation ist meist unsere Lebensweise. Du ernährst dich bereits gesund? Das ist sehr gut! Wenig Zucker, rein pflanzliche Lebensmittel und ein hoher Rohkost-Anteil sind super. Doch manchmal kommt es auf Details und die Wirkung unserer Kost an.

Ungewohnte Ernährung

Wer kennt es nicht? Endlich geht es in den lang ersehnten Urlaub: Das Hotelzimmer ist wunderschön, der Blick aufs Meer atemberaubend und die exotische Küche ein Traum. Und dann gehen sie los: Blähungen, Bauchschmerzen und Verstopfungen. Grund sind meist die ungewohnten Lebensmittel, die wir zu uns nehmen. Das scharfe Pad Thai oder Burritos schmecken zwar fantastisch, unsere Verdauungsorgane sind die Zutaten und Gewürze jedoch nicht gewohnt. Zu viel Chili, Curry oder Salz können entsprechend verstopfend wirkende Eigenschaften haben, wenn die Mengen neu für uns sind.

Auch bei einer geplanten Ernährungsumstellung kommt es oft zu den gleichen Symptomen. Wir bieten unserem Verdauungstrakt etwas, das er nicht kennt, und prompt schaltet der Darm auf stur. Vor allem unsere Darmbakterien haben Probleme mit neuer Kost. Sie passen sich im Laufe der Zeit an die gewohnte Nahrung an. Kommt etwas Neues im Darm an, ist dieser nicht darauf vorbereitet und es kann zu Verstopfung kommen.

Unser Tipp daher:

  • Iss im Urlaub nicht zu scharf und würzig.
  • Lass es bei Ernährungsumstellungen langsam angehen.
  • Gib dem Körper Zeit für neue Lebensmittel.

Zu wenig Ballaststoffe

Wenn du an deiner Ernährung nichts geändert hast, kommen Verstopfungen meist durch einen Mangel an Ballaststoffen. Auch bei einer Ernährung mit hohem Rohkost-Anteil kann es hier schnell zu einem Mangel kommen. Viele Obstsorten und Salate haben beispielsweise nicht mehr Ballaststoffe als ein normales Weizenbrötchen. Dabei sind Ballaststoffe super wichtig: Sie sind nicht nur die Hauptnahrung für unsere Darmbakterien. Sie quellen im Darm mit ausreichend Wasser auch auf: Durch den Druck auf die Darmwände wird so die Verdauung angeregt. Die Wirkung ist abführend, der Darm kommt in Bewegung und entleert sich schneller.

Unser Tipp daher:

Ballaststoffe sind vor allem in Trockenfrüchten, Datteln und einigen Nüssen enthalten. Zwei oder drei getrocknete Pflaumen, Feigen oder Datteln am Tag führen dazu, dass deine Verdauungsorganen zu mehr Schwung kommen. Ein bewährtes, mildes Abführmittel für regelmäßigen Stuhlgang. Kinder essen diese gesunden Leckerein übrigens super gern und  sie sind eine tolle Alternative zu künstlichen Süßigkeiten.

Zu wenig Sport

Apropos Bewegung: Regelmäßiger Sport ist wichtig und der abendliche Spaziergang regt die Verdauung an. Egal, ob man nun Couch-Potato oder Bürohengst (oder -Stute) ist:  Wenn wir viel sitzen, gönnt sich auch unser Verdauungstrakt gerne mal eine Pause. Zu einem ausgewogenen Lebensstil gehört daher nicht nur eine ausgewogene Ernährung. Auch körperliche Aktivität ist wichtig. Als natürliches Abführmittel kann man Sport nun nicht bezeichnen. Aber ausreichend Bewegung hilft, den Darm anzuregen. Das erleichtert die Verdauung. Sportliche Betätigungen führen übrigens auch zu Entspannung. Stress verstärkt Verstopfungssymptome, viel Bewegung hilft also gleich doppelt. Wichtig ist, dass du beim Sport genug Wasser trinkst. denn zu wenig Flüssigkeit begünstigt Verstopfung wieder.

Unser Tipp daher:

  • Treibe in deiner Freizeit mehr Sport.
  • Mache gelegentlich Spaziergänge und genieße die Natur.
  • Erledige mehr Strecken zu Fuß. So schonst du auch noch die Umwelt.

Mehr trinken gegen harten Stuhlgang

Wir haben dir bereits erklärt, wie wichtig Ballaststoffe sind. Ausreichend zu trinken ist jedoch mindestens genauso wichtig. Obstipation entsteht oft durch zu harten Stuhl im Darm. Unsere Verdauungsorgane entziehen der Nahrung Flüssigkeit und wenn der Stuhl zu trocken wird, ist er schwieriger abzutransportieren. Die Ballaststoffe quellen vor allem in Flüssigkeit auf, was zu einer angeregten Verdauung führen kann. Zudem verschaffen Sie dem Stuhl eine weiche Struktur. Unser Darm hat ordentlich Power, aber wir sollten ihm auch nicht zu viel zumuten. Ein zusätzliches Glas Wasser am Morgen kann jedenfalls nur helfen.

Unser Tipp daher:
Trinken, Trinken, Trinken!

Zusammengefasst: So wirst du die Verstopfung los

Nicht nur Rohköstler schwören bei akuter Verstopfung auf die Cassia Fistula. Sie verschafft dir nicht nur kurzfristig Erleichterung. Sie kann auch bei regelmäßiger Einnahme auch gut bei chronischen Beschwerden helfen und ist unserer Ansicht nach das wirksamste unter den natürlichen Abführmitteln, besser noch als Rizinusöl. Auch andere Hausmittel, wie Pflaumen, Datteln oder weitere Trockenfrüchte können wirken. Jeder, der das Problem kennt, weiß, wieviel Qualität regelmäßiger Stuhlgang für das Leben bringt.

Um Verstopfungen zu vermeiden, solltest zudem auf Folgendes achten:

  • Ernähre dich mit Ballaststoffen, nutze Lebensmittel wie Pflaumen oder Datteln in Rohkostqualität.
  • Öfter ein Glas Wasser trinken, um die Darmtätigkeit anzuregen.
  • Treibe mehr Sport.
  • Lass es bei Ernährungsumstellungen langsam angehen.

 

Wir hoffen, dass dir unser Blogartikel über natürliche Abführmittel die Hilfestellung geben konnte, die du gesucht hast. Hinterlasse gerne einen Kommentar: Dein Feedback hilft uns, unsere Seite für dich noch besser zu machen.

 

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