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Obst und Gemüse – lange frisch und lange haltbar

Der Sommer kommt und erfahrungsgemäß sehnen wir uns gerade in dieser Jahreszeit nach frischen und knackigen Lebensmitteln wie würzigem Sellerie, herrlich süßen Tomaten oder saftigen Äpfeln. Leider tragen die höheren Temperaturen im Sommer nicht wirklich zur Haltbarkeit dieser Leckerbissen bei, daher haben wir heute ein paar Tipps für dich, wie du dein Obst und Gemüse länger frisch halten kannst.

6 Tipps für langanhaltend frische Lebensmittel

1.  Die richtigen Dinge zusammen lagern

Dass einige Früchte nach der Ernte noch weiter reifen, ist den meisten Menschen bekannt. Unklar ist vielen jedoch, dass viele dieser Früchte dabei das Reifegas Ethylen/Ethen ausströmen. Dieses Gas regt auch das Reifen anderer Früchte und Gemüsesorten an, sodass diese schneller überreif oder matschig werden. Besonders viel Ethen geht von Äpfeln, Birnen, Tomaten, Bananen, Avocados, Pflaumen und Pfirsichen aus. Diese Früchte sollten daher weit weg von anderen Lebensmitteln wie Kartoffeln, Auberginen oder Gurken gelagert werden.

2. Auf der richtigen Seite lagern

Einige Früchte haben besonders empfindliche Stellen und sollten daher nicht auf diesen gelagert werden. Tomaten und Papayas sind zum Beispiel gerade am Stielansatz sehr anfällig für Druckstellen und Schimmel, daher sollte der Stiel(ansatz) stets nach oben zeigen. Genau andersherum ist es bei Mangos: Der holzige Stiel, der direkt in den Kern übergeht, ist sehr stabil und eignet sich ideal, um die Mango darauf zu lagern.

3. Die richtige Temperatur macht den Unterschied

Gerade bei frischen Produkten ist die richtige Temperatur für die Lagerung entscheidend. Gemüse wie Zucchinis, Möhren oder Fenchel solltest du im Gemüsefach deines Kühlschranks lagern. Dort ist die Temperatur durch die schützende Schublade etwas höher als im Rest des Kühlschranks. Zu niedrige Temperaturen sind nämlich ebenso schädlich wie zu hohe.

Anderes Obst / Gemüse solltest du gar nicht im Kühlschrank lagern. Tropische Früchte wie Bananen, Ananas oder Mangos halten sich am besten knapp unterhalb der üblichen Zimmertemperatur. Auch Paprika, Gurken und Tomaten solltest du am besten außerhalb des Kühlschrankes aufbewahren.

Äpfel können im Kühlschrank je nach Erntezeitpunkt nahezu ewig gelagert werden. Hier sollte man allerdings auf das Ethen achten. Salate werden im Kühlschrank schneller Welk, wenn Äpfel ebenfalls gekühlt gelagert werden.

4. Nicht nur Blumen können in die Vase

Einige Gemüsesorten verderben, indem sie schlicht und einfach austrocknen. Bei Brokkoli zum Beispiel werden die Röschen gelb und das ganze sieht nicht mehr sonderlich appetitlich aus. Um dem vorzubeugen, kann man den Brokkoli einfach mit dem Strunk in ein Glas Wasser stellen. Die Flüssigkeit hilft, dass dieser besondere Kohl so länger frisch und knackig bleibt. Ähnlich verfahren kann man zum Beispiel auch mit grünem Spargel oder noch ganzen Selleriestangen.

5. Sellerie in Alufolie

Geschnittenen Sellerie solltest du hingegen in Alufolie einwickeln und in den Kühlschrank legen. So bleibt er am längsten knackig und würzig.

6. Oxidation vermeiden

Während Sauerstoff für uns lebensnotwendig ist, ist er für die Frische unserer Lebensmittel oftmals eher weniger wünschenswert. Es ist der Sauerstoff in der Luft, der Schnittflächen von Obst und Gemüse oftmals schnell braun werden lässt. Ein gutes Beispiel hierfür sind Äpfel und Avocados. Guacamole wird zum Beispiel immer etwas Zitronensaft beigefügt, da dieser die Oxidation der Avocado verlangsamt und der leckere Dip so länger grün bleibt. Verhindern kannst du die Einwirkung von Sauerstoff mit ein paar Tricks: Wickle Schnittkanten von Obst und Gemüse immer mit Frischhalte- oder Alufolie ein, da diese Angriffspunkte für Sauerstoff bieten. Auch den Stil von Bananen kannst du einwickeln, damit braune Flecken länger auf sich warten lassen. Klein geschnittenes Obst und Gemüse kannst du auch in Wasser lagern. Fülle dafür einfach ein verschließbares Glas bis zum Rand mit Wasser, fülle es in der Spüle mit kleingeschnittenem Obst, sodass das überschüssige Wasser überläuft und verschließe das Ganze am Ende mit einem Deckel. Das Gemüse hat so keinen Kontakt zur Außenluft und ist vor Oxidation geschützt. Viele Nussmuse sind durch einen ähnlichen Effekt lange haltbar: Das Öl aus den Nussmusen setzt sich oft oben auf dem Mus ab und bildet so eine schützende Schicht vor dem schädlichen Sauerstoff.

 

Obst und Gemüse wirklich haltbar machen

Bei aller Vorsicht und bei den hilfreichsten Tipps und Tricks bleibt manchmal einfach zu viel übrig. Allein in Deutschland werden jedes Jahr etwa 12 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, Obst und Gemüse nehmen laut Verbraucherzentrale davon mit über 4,5 Millionen Tonnen (38%) den größten Anteil ein. Pro Kopf entspricht dies etwa 50 kg Obst und Gemüse, das in Deutschland jedes Jahr im Müll landet, auch wenn Gastronomie und Einzelhandel hier sicher einen großen Teil beitragen.

Da eine Überproduktion an Lebensmitteln jedoch enorm schädlich für unsere Umwelt ist, sollten wir bei uns selbst anfangen und die Menge der weggeworfenen Lebensmittel bei uns selbst weitestgehend reduzieren. Dies gelingt zum einen durch gute Planung der eingekauften Zutaten, aber auch durch die Verwertung von zu viel Gekauftem. Damit Vitamine und Nährstoffe in den Lebensmitteln erhalten bleiben, kommen für RohKöstler vor allem zwei Methoden zur Haltbarmachung infrage:

Trocknung

Es gibt mittlerweile eine große Auswahl an Dörrgeräten, die für die Rohkosternährung ideal geeignet sind. Die Belüftungs- und Heiztechniken werden immer ausgefeilter, sodass die Früchte oder das Gemüse an jeder Stelle gleichmäßig getrocknet wird. Stufenlose Temperatureinstellungen ermöglichen Dörrprozesse bei unter 42° C. Dies dauert zwar ein wenig, aber gut Ding will ja bekanntlich Weile haben. Getrocknetes Obst ist gerade im Sommer übrigens ein fantastischer Energielieferant bei ausgedehnten Wanderungen in der Natur. Getrocknete Tomaten können ideal in einem Mixer zu Saucen aus frischen Tomaten gegeben werden. So wird der Geschmack noch konzentrierter und intensiver. Anderes getrocknetes Gemüse und Pilze kann man auch einfach wieder in Wasser einlegen, um es in diversen Rohkostgerichten zu verwenden.

Die beliebtesten Dörrautomaten in unserem Shop sind ohne Frage die Geräte von Excalibur, die auch von vielen hochkarätigen Rohkostzubereitern verwendet werden. Wer es etwas platzsparender haben möchte, dem empfehlen wir das faltbare Sahara-Dörrgerät von Brød & Taylor, welches ganz leicht auf gerade mal ein Drittel seiner Größe zusammengeklappt werden kann.

Fermentation

Die zweite Variante, die sich vor allem für Gemüse eignet, ist die wilde Fermentation. Hierbei werden die Lebensmittel durch natürliche, biochemische Prozesse haltbar gemacht. Durch die involvierten Mikroorganismen ändert sich dabei auch der Geschmack des verwendeten Gemüses, was allerdings meist auch erwünscht ist. Durch Fermentation entsteht oftmals zum Beispiel der Geschmack Umami, also das Herzhafte, was wir bei Speisen empfinden. Fermentation ist die wohl älteste von Menschen genutzte Methode zur Haltbarmachung und wird von allen Spitzenzubereitern der Rohkost wie Boris Lauser hochgeschätzt. Wenn du die Fermentation selbst mal ausprobieren möchtest, dann empfehlen wir dir das Fairment Starter-Kit „Wilde Fermente“, welches dir alle Werkzeuge für das Fermentieren deiner Lebensmittel zur Verfügung stellt. Eine Anleitung mit vielen Tipps, Rezepten und Anregungen zum Ausprobieren ist selbstverständlich auch enthalten.

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